Sonntag, 13. Januar 2008

Exkurs: Kulinarisches und Politisches








Als erstes eine Ermahnung der Regierung nicht bei den schwarzen Straßenverkäufern zu kaufen. Zu sehen ist eine "Manta" (eine Decke), diese ist mit zwei sich in der Mitte überkreuzenden Schnüren verbunden, um bei auftauchen der Polizei schnell die Decke zusammenziehen und verduften zu können.

Als zweites ein Plakat das zu einer linken Demo aufruft. Anlaß war die ermordung eines jungen Mannes durch einen Rechtsradikalen, übrigens einem spanischen Soldaten. Ich war bei der Demo. War aber mehr eine lustlose Zusammenrottung linker, vermumter Deppen, so dass ich schnell wieder verschwand.

Die nächsten zwei Fotos behandeln ein ähnliches Thema. Das Gedenken an den Gründer der rechten Partei Falange und ersten Diktator Spaniens im 20Jhdt. Jose Antonio Primo de Riveira. Das zweite Foto zeigt eine entsprechende Gedenktafel an einer Kirche. Es ist einfach offensichtlich, dass trotz der mühsamen Aufarbeitung der Franco-Zeit der extrem rechte Rand immernoch sehr evident vorhanden ist.

Dann noch ein anderes schönes Thema: das spanische Essen. Ich habe beide Seiten kennengelernt. Am Anfang wusste ich weder was ich frühstücken soll, weil Semmeln und Brot gibt es hier nicht, noch was man so zwischendurch sich kaufen, noch was als spansiches Essen wikrlich zu empfehelen ist. Gott sei dank gab es ja meine Padrinos bei denen ich regelmäßig den Genüssen fröhnen durfte und auch diese köstliches Paella serviert wurde. Das andere sollte man einfach nicht eines Kommentares würdigen. Einfach nur "ekelhaft" und dann auch nicht billig. Der Spanier ist aber halt sehr stolz auf seine Küche und wenn man bodenständige, kräftige Gerichte mag, in denen auch mal Ohren, Pfoten oder Mägen rumschwirren, dann ist man in der spanischen Küche genau richtig. Trotzdem habe ich jetzt ein spansichen Kochbuch und werde die besten Sachen schon noch finden. Guten Appetit!

Keine Kommentare: